Suchen und Finden

(verfügbar in allen Ausbaustufen der IQ-Software)

Wird die Risikoanalyse in einem Unternehmen gelebt, dann sammelt sich im Laufe der Zeit ein reicher Erfahrungsschatz an, der gewinnbringend für Folgeprojekte genutzt werden kann. Voraussetzung hierfür ist jedoch, dass das vorhandene Wissen nutzbar gemacht wird. Das setzt in erster Linie voraus, dass es wiederauffindbar ist. Flexible und mächtige Werkzeuge für die Wissenserschließung, wie sie von der APIS IQ-Software bereitgestellt werden, sind hierfür unerlässlich.

Die einfachste und geläufigste Möglichkeit ist die Textsuche, die in der IQ-Software in allen Editoren verfügbar ist und bereits einige Zusatzfunktionen bietet, die die IQ-Software aufgrund des Datenmodells bereitstellen kann.

Abbildung 1: Formblatt: Textsuche

Doch eine Textsuche ist niemals in der Lage, inhaltliche (semantische) Zusammenhänge herzustellen; nur wenn dies gegeben ist, kann man von einer wissensbasierten Suche sprechen, wie sie IQ-FMEA anbietet.

Da die IQ-Software inhaltliche Zusammenhänge kennt und bei der Suche nutzen kann, sind damit auch Anfragen möglich wie

Suche alle Maßnahmen mit Fertigstellungstermin vor dem 1. Mai 2009, deren RPZ größer als 225 ist und deren A- oder E-Bewertung größer als 4 ist.

Abbildung 2: Beispielfilter

Werksseitig werden bereits mehr als 50 vordefinierte Suchanfragen (auch Suchfilter genannt) mit der Software ausgeliefert.

Abbildung 3: vordefinierte Suchfilter

Der Fundus kann jederzeit an die eigenen Bedürfnisse angepasst und erweitert werden, da Suchfilter benannt und gespeichert und damit jederzeit wiederverwendet werden können.

Suchfilter werden für zwei unterschiedliche Aufgabebereiche eingesetzt:

  • Filtern in den Editoren, um den Umfang der angezeigten Information einzuschränken
  • Suchen mit dem IQ-Explorer

Filtern und Hervorheben

Hier dienen die Filter dazu, in umfangreichen Datenbeständen (z.B. FMEA-Formblättern mit meherern hundert Seiten oder sehr großen Fehlernetzen) den Überblick zu behalten, indem nur mehr Inhalte angezeigt werden, die von den Filterkriterien erfasst werden (die also, bildlich gesprochen, in dem Filter "hängenbleiben") und alles andere auszublenden.

Alternativ kann man auch auf das Ausblenden verzichten und nur die Treffer zusätzlich hervorheben:

IQ-Explorer

Die Suche im IQ-Explorer kann wahlweise auf das aktuell geöffnete Dokument oder auf das gesamte Dateisystem des verwendeten Rechners bzw. auf die angeschlossenen Netzwerkressourcen ausgeweitet werden. Die aus den Fundstellen erstellten Ergebnislisten können in eigenen Dateien gespeichert und zu einem späteren Zeitpunkt wieder geöffnet werden. Außerdem können sie als HTML- oder CSV-Datei exportiert werden. Auf diese Weise sind z.B. Abarbeitungslisten, Listen für Verantwortliche u.v.m. dokumentübergreifend einfach und schnell zu erstellen. Beispielsweise können für eine unternehmensweit erstellte Ergebnisliste von fälligen Maßnahmen deren Verantwortliche einfach über einen Menüaufruf per E-Mail benachrichtigt werden.

Die einzelnen Fundstellen aus der Ergebnisliste können außerdem über die sog. Infotabelle detaillierter mit ihrer Kontextinformation dargestellt werden. Das Ausdrucken aller beschriebenen Sichten ist selbstverständlich ebenfalls möglich.