Terminologische Kontrolle

(verfügbar in allen Ausbaustufen der IQ-Software)

Wiederverwendung von Informationen setzt voraus, dass gleiche Konzepte gleich benannt werden. Die Begriffe „Dichtigkeit nicht gewährleistet“, „undicht“ und „Leckage“ bezeichnen zwar u.U. gleiche Fehler; werden sie aber ohne irgendeine Form der Kontrolle in bunter Reihenfolge verwendet, dann ist es nicht mehr möglich zu erkennen, dass es sich hier um dasselbe Problem handelt.

Um dem zu begegnen, hält die APIS IQ-Software vielfältige Werkzeuge bereit.

Terminologische Kontrolle bei der Dateneingabe

Um schon bei der Eingabe von Bezeichnungen ähnliche Begriffe zu vermeiden, können Anwender die optionale Sammeleingabe mit Katalog nutzen.

Abbildung 1: Funktionssammeleingabe über Struktur-Editor

Im unteren Teil der Sammeleingabe sind alle bereits eingegebenen Bezeichnungen in diesem Dokument aufgeführt. Existiert bereits ein passender Begriff in der Liste, kann er mittels Maus in die obere Liste gezogen und damit ausgewählt werden.

Um zu verhindern, dass ein bereits vorhandener Begriff irrtümlich ein zweites Mal eingegeben wird, kann sich der Benutzer bei der Eingabe von einer Ähnlichkeitssuche unterstützen lassen.

Abbildung 2: Ähnlichkeitssuche

Diese Art der Eingabe ist für die verschiedensten Bezeichnungs-Typen verfügbar: Funktionen, Fehlfunktionen, Maßnahmen u.v.m.

Abbildung 3: Fehlfunktionssammeleingabe mit Struktur-Editor und Fehlernetz

Abbildung 4: Vermeidungsmaßnahmensammeleingabe über Formblatteditor

Anbindung externer Kataloge

Es bestehen verschiedene Möglichkeiten, externe Kataloge anzubinden (Text-Datei, CARM-Server-Katalog) um die terminologische Kontrolle über mehrere Dokumente hinweg zu nutzen.

Abbildung 5: Merkmalsammeleingabe im Prozessablauf mit Katalogmenü

Pflege der Terminologie

Im Editor für Terminologie und Übersetzung lassen sich Bezeichnungen und Übersetzungen mit geringem Aufwand pflegen. Änderungen wirken sich an allen Stellen aus an denen der Begriff verwendet wurde. Doppelte Bezeichnungen mit identischem/ähnlichem Inhalt lassen sich zu einem genormten Text zusammenfassen ("verschmelzen"), sodass in allen Dokumenten nur mehr der gewünschte Normbegriff auftaucht, ohne dass diese Änderung in allen betroffenen Dokumenten redundant durchgeführt werden muss. So reduziert sich der Übersetzungsaufwand auf ein Minimum.

Abbildung 6: Terminologiekontrolle mit Menü

Im Katalog-Editor lassen sich ebenfalls die Begriffe für Bezeichnungen pflegen. Um sich leichter in den oftmals umfangreichen Katalogen zurecht zu finden, lassen sich die Begriffe auch in benutzerdefinierte Kategorien einordnen.

Abbildung 7: Funktionen-Katalog

Vererbung

Für mehrfach verwendete Objekte kann ein Vererbungsmechanismus genutzt werden: wenn z.B. dieselbe Funktion in einem Dokument mehrfach bei unterschiedlichen Funktionsträgern (Systemelementen) vorkommt und an anderer Stelle hierfür neue Fehlfunktionen erfasst werden, so können die neuen Fehlfunktionen auf Wunsch auch an die anderen Vorkomnisse der Funktion weitervererbt werden.

Abbildung 8: Vererbung Schritt 1

Abbildung 9: Vererbung Schritt 2