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  • Dave
    Participant

    Erstmal danke an alle für die Beiträge. Sie zeigen mir, dass ich nich komplett falsch unterwegs bin.

    @Doerte Marlow:
    Ich passe in der Tat die Bewertungen z.B. aufgrund von Reklamationen an. In Ihrem Beispiel von A=4 aus A=8. Dies mache ich jedoch nicht in der ursprünglichen bewertung (mit Hinweis auf die Reklamation) sondern über einen neuen Maßnahmenstand + Hinweis in den Bemerkungen z.B. aus dem 8D. Somit bleibt der Anfangsstand immer und zu jeder Zeit ersichtlich und zeigt ggf. auch auf wo die Abschätzung später angepasst wurde. z.B. von RPZ=120 auf RPZ=200. I.d.R werden die Risiken dann durch Maßnahmen aus dem 8D wieder geringer, oder liegen dann mit den Maßnahmen z.B. dann danach auch auf RPZ=120.

    Es freut mich auch Ihren letzten Abschnitt zu lesen, dann unabhängig davon, habe ich erst letze Woche den Bewertungskatalog in Spalte 2 und Spalte 3 um mögliche Ausschussraten und Beispiele für (firmeninterne) typische Bewertungen ergänzt. Für mich unverständlich, weshalb diese Beispiele in einer (offiziellen) „Muster-FMEA“ aufgeführt sind, es jedoch nicht in den offiziellen Bewertungskatalog geschafft haben.  Dies erleichtert die Bewertung ungemein und ist vielleicht auch objektiver.

    Mir geht es jedoch noch eher um das Thema, aktualisierung der P-FMEA und deren Risiken aufgrund „keiner / sehr weniger Kundenreklamationen“. Beispiel: Wir haben ein Produkt mit zugehörigem Prozess, beides schon sehr alt, Teilweise >20 Jahre.
    Die D-/P-FMEA wurden nicht in der D-/P-Entwicklung erzeugt, sondern erst die letzten Jahre. Somit konnte schon bei der Erstellung ggf. Jahrelange Prozesserfahrung einfließen. Bestehende Themen wurden (zumindest teilweise) inzwischen dahingehend abgestellt, dass es die letzten ~3 Jahre nur 1 Kundenreklamation gab. Der Fehler ist auch in der P-FMEA mit entsprechendem Risko eingetragen.

    Beispielhaft: B=8 A=3 E=5 -> RPZ=120; Für angenommen A=3 -> 1x Reklamation im Jahr, wäre die Bewertung ja fast noch zu „hoch“. In der 1. Bewertung war die Annahme von Reklamationen/Zeit kein Kriterium. D.h. ganz Pragmatisch würde ich sagen, Risiko korrekt bewertet (damals, wie heute). Der 8D steht abschließend noch aus. Ich gehe fast davon aus, dass keine wirklichen Maßnahmen vom Managment getroffen werden, um das Risiko weiter zu senken. Ideen in Richtug gerigerem A und E sind vorhanden, jedoch nicht „gewünsch“. Dies wird i.d.R. über verworfene Maßnahmen dann auch so in der FMEA Dokumentiert.

    Nun gibt es in der FMEA auch Risiken mit z.B.:
    B=8 A=4 E=4 -> RPZ=128; D.h. Prinzipiell wäre dieses Risiko sogar höher als die des Beispiels mit der einzigsten Kundenraklamation der letzten 3 Jahre. Sollte man hier dann die A-Bewertung dann nicht in Richtung A=2 anpassen, damit das „Risiko“ wieder passt? Dies wäre jedoch auch ein enormer Aufwand mehrere hundert Bewertungen so anzupassen.
    Das Beispiel mit B=8 A=3 E=5 wegen 1x Kundenraklamation in 3 Jahren, dann auf A=4 (RPZ=160) zu setzten spiegelt ja so richtig auch nicht die „Realität“ wieder. Zumal dann von vielen Kunden gleich wieder die RPZ=125 Grenze und notwendige Maßnahmen ins Spiel kommt.

    Best Practice? Oder Tipps?

    Grüße Dave

    als Antwort auf: Interpretation der Bewertungstabellen #30278
    Dave
    Participant

    Hallo zusammen,
    Hallo Herr. Dr. Schloske,

    an anderer Stelle, habe ich heute die gleiche Frage gestellt, jedoch erst gerade diese Bewertungstabellen mit der Zeitlichen prognose der Fehlerursache gesehen.

    anbei meine Frage:

    in Bezug auf die P-FMEA stelle ich mir gerade die Frage, in wie weit zur Auftretenswahrscheinlichkeit auch interne/externe Reklamationen über die Zeit mit in die Bewertung einfließen (können / sollen).

    Beispiel:
    Ich habe einen manuellen Prozess: Bauteil in richtiger Lage montieren.
    -> Fehler z.B. 180° Verdrehung möglich, Bauteil vergessen, Bauteil beschädigt, ….

    Technische Lösungen innerhalb der Montage bleiben erst mal außen vor. Vom Managment gibt es kein Geld.

    A= 10 (neuer Prozess ohne Erfahrung, oder sonstige Vermeidungsmaßnahme -> Woher soll der Mitarbeiter wissen, was richtig ist?)

    Über enstsprechende „weiche“ Maßnahmen, wird die Auftretenswarscheinlichkeit z.B. wie folgt verbessert.
    A= 5 (Maßnahmen: Arbeitsanweisung inkl. Zeichnung, Bauteilkennzeichnung, Mitarbeiterschulung, ….) -> Beispielhaft.
    Nun zeigt ja die „Zeit“, wie wirklich wirksam die Maßnahme wirklich ist.
    D.h. gibt es ständige Fehler, oder nicht. Wobei dies ja auch sehr Mitarbeiterabhänig ist, teilweise auch von der Tagesform.

    Wie ist hier die korrekte Vorgehensweise?

    Wenn sich nun Fehler zeigen, A höher bewerten? -> Wie hoch dann?

    Was, wenn sich keine Fehler zeigen. Sowohl intern als auch extern, was dann?

    Wäre es legitim nach z.B. 1 Jahr ohne bekannten Fehler auf auf A=3 zu gehen?
    Ab wann wäre dann A=2 oder A=1 (falls überhaupt möglich legitim)?

    Wie handhabt ihr dies in eurer P-FMEA? Tipps?

    ——–>

    Wenn ich in den verlinkten Bewertungskatalog schaue, unter Spalte: „Zeitliche Prognose der Fehlerursache“ wäre es ja wie folgt:

    A=6 (>1 x Woche) -> Ausgehend von den „weichen“ Maßnahmen, würde ich am Anfang eher davon ausgehen. ggf. auch A noch höher.

    Ist es nun legitim, anhand von Erfahrungswerten z.B. nach >1 Monat die Auftretenswascheinlichkeit nach dem Katalog anzupassen?
    A=5 (> 1x Monat)
    A=4 (> 1x Jahr -> bzw. >1x Quartal)
    A=3 (   1x Jahr)
    A=2 (< 1x Jahr)

    Nach dieser Logik könnte man die Fehlerursachen in der P-FMEA nach 1 Jahr ohne Fehler alle mit A=2 bewerten?
    Wäre dies Legitim? Wird dies so in der Praxis durchgeführt?

    Was ist hier“Best Practice“

    Danke! Gruß Dave

    Dave
    Participant

    Hallo Herr Eilers,

     

    Wie sehen Sie das Thema, in „welcher“ FMEA gehören die Maßnahmen verankert?

    In der Eigenen oder in der des Lieferanten?

     

    Danke!

    Gruß

    Dave

    Dave
    Participant

    Hallo Herr Eilers,

    ja, sehe ich auch so. -> abgesicherte Produktmerkmal „Geometrie“ beim Wareneingang nicht zu prüfen.

    Wie sehen Sie das Thema, in „welcher“ FMEA die Punkte verankert sein sollen?
    Theoretisch meiner Meinung nach „vernetzt“.

    Danke und ein schönes Wochenende
    Gruß Dave

    Dave
    Participant

    Guten Morgen Herr Eilers,

    sollte der Punkt, „Geometrie (deren Herstellung)“ nicht in der FMEA des Lieferanten betrachtet werden? Und nur da?
    Optimal mit dem Hinweis in der Eigenen FMEA auf die FMEA des Lieferanten (Verweis).

    In der eigenen FMEA wird „Analysiert“ dass die Geomietrie sich nicht Verändert (z.B. durch Montageprozesse) -> Beschädigung. Beschädigung sowohl durch den Prozess als auch durch Transport (LOG).

    Die Frage ob die Wareneingansprüfung entallen kann blieb offen ….

    Gruß
    Dave

    als Antwort auf: eindeutige Nummerierung oder ID #16491
    Dave
    Participant

    die Idee mit der eindeutigen ID finde ich nicht schlecht.
    Weiter wäre es gut, wenn auch die Maßnahmen ebenfalls eine eindeutige Zuordnung hätten.

    als Antwort auf: Terminverfolgung – Wirksamkeit einer Maßnahme #16316
    Dave
    Participant

    Danke für den Hinweis,

    leider wird in meiner Version 5.1b – 3.3.3.3 im Untermenü kein Eintrag „Benutzerdefinierte Attribute enthält <Ihr Attribut>“ angezeigt.

    Ist diese Funktion vielleicht erst ab Version 6 verfügbar?

    als Antwort auf: Terminverfolgung – Wirksamkeit einer Maßnahme #16314
    Dave
    Participant

    Hallo zusammen,
    Hallo Hr. Eilers,

    wir nutzen jetzt die Funktion über das benutzerdefiniertes Attribut die noch zu klärenden Maßnahmen zu kennzeichnen.

    Wie lässt sich in der Terminverfolgung einfach und schnell ein entsprechender Filter erstellen um nach diesen Maßnahmen zu suchen?

    „Suchen“ funktioniert. Wir hätten aber gerne einen entsprechenenden Filter.

    Danke für die Rückmeldung!

    als Antwort auf: Terminverfolgung – Wirksamkeit einer Maßnahme #16313
    Dave
    Participant

    Hallo Herr Eilers,

    danke für den Hinweis. Anscheinend nutze ich die benutzerdefinierten Attribute (noch) zu wenig.
    Ich werde diese Möglichkeit in der Praxis testen.

    Grüße

    als Antwort auf: CP — Produkt- und Prozessmerkmale #16182
    Dave
    Participant

    Sehr geehrter Herr Stadler,

    danke für die schnelle Antwort. Die Hilfe zum Control-Plan werde ich mir morgen am Geschäfts-PC noch mal genauer ansehen.

    Vorgabe für die Erstellung unserer CPs ist quasi einen direkten Bezug zwischen Produkt- und Prozessmerkmalen herzustellen. Soll heißen, ich habe z.B. die Produktmerkmale Länge, Durchmesser, Oberflächenbeschaffenheit z.B. bei einer Zerspanung im Drehbereich. Diese Produktmerkmale werden über die Programmierten Prozessmerkmale im CNC-Programm (z.B. Schnittgeschwindigkeit, Vorschub, Kühlschmiermittel(-druck), Schnitttiefe usw.) realisiert. Überprüft werden „nur“ die erreichten Produktmerkmale. Z.B. durch Messen von Längen, Durchmessern und Rautiefen.

    Bislang werden CP’s bei uns einfach ein einem Excel-File erstellt. Lassen sich keine Produkt- und Prozessmerkmale nebeneinander darstellen, bin ich mir nicht sicher ob ich einen CP erstelle der unseren Vorgaben entspricht. Klar kann man die Merkmale auch direkt untereinander anordnen. Aber das macht die Listen nur „unnötig“ lang.

    Ich werde mich in diesem Punkt aber auch noch mal schlau machen.

    Vielen Dank für Ihre Mühen!

    als Antwort auf: Priorisierung Fehlfunktionen #16172
    Dave
    Participant

    Sehr geehrter Herr Riehemann,

    ich hätte auch Interessa an der Excel-Datei und an dem Auszug aus ihrem Vorlesungsskript.

    Meine eMail Adresse: dave-handy(at)gmx.de

    Vielen Dank für Ihre Mühen und Grüße aus dem Schwarzwald!

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