XIV. APIS Benutzertreffen 23. – 24.09.2008 Nachbetrachtung und Vorträge

Das XIV. APIS-Benutzertreffen in Pforzheim im September 2008 war mit mehr als 200 Teilnehmern sehr gut besucht und ein großer Erfolg.


Vorweg möchten wir uns bei unseren externen Referenten bedanken:

  • Dr. Roland F. Erben (Risk Management Association e.V.):
    Chancen nutzen, Risiken vermeiden
  • RA Andreas Reuter (Robert Bosch GmbH):
    Sorgfaltspflicht bei der Entwicklung
  • Harald Renninger (Daimler AG):
    Diagnostic Design Concept
  • Michael Horst (ZF Friedrichshafen):
    Entdeckung im Betrieb als auswirkungsbegrenzende Maßnahme
  • Wolfgang Schmidt (Magna Steyr Fahrzeugtechnik):
    FMEA in der virtuellen Entwicklung
  • Rainer Käss, Karl Viehmann (Robert Bosch GmbH):
    DRBFM in der Praxis mit der Unterstützung durch IQ Tools
  • Martin Werdich (Werdich Engineering):
    Maßnahmengruppen nach VDA
  • Dr. Alexander Schloske (Fraunhofer IPA):
    FMEA und funktionale Sicherheit
  • Dr. Otto Eberhardt (Seeber + Partner):
    Die Gefährdungs-FMEA – Umsetzung der neuen Produktsicherheitsgesetze

Das Themenspektrum umfasste …


  • Chancen nutzen, Risiken vermeiden – (Dr. Roland F. Erben, Risk Management Association e.V.):
    Der Vortrag sollte FMEA-Moderatoren die Gelegenheit bieten das Risikomanagements aus Sicht der Unternehmensführung und von Investoren kennenzulernen.
  • Sorgfaltspflicht bei der Entwicklung – (RA Andreas Reuter, Robert Bosch GmbH):
    Der diesjährige Vortrag von Rechtsanwalt Andreas Reuter war nach den Vorträgen im Jahr 2004 und 2006 jetzt der dritte in einer Reihe von Vorträgen mit juristischen Hintergrundinformationen.
  • Tipps und Tricks zur Softwarenutzung – (Alexander Weiß, APIS IT GmbH):
    Manch ungeahnte und unbekannte Möglichkeit zur Effizienzsteigerung beim Einsatz der APIS IQ-Tools wurde gezeigt. Der hohe Nutzwert wird von Teilnehmern immer wieder bestätigt.
  • Diagnostic Design Concept – (Harald Renninger, Daimler AG):
    Die Unterstützung eines Diagnosesystems ist ein Themenfeld, bei dem die in der FMEA erstellten Fehlernetze nutzbringend weiterverwendet werden können und die Unterstützung in der Werkstatt optimiert werden kann.
  • Entdeckung im Betrieb als auswirkungsbegrenzende Maßnahme – (Michael Horst, ZF Friedrichshafen):
    Die Entdeckungsmaßnahmen in mechatronischen Systemen mit Abbildung der Systemreaktion als Auswirkungsbegrenzung (reduzierten Fehlerfolgen) ist ein Themenfeld, bei dem die klassische FMEA an eine Grenze stößt. Es wurden Lösungsansätze zu diesem Thema gezeigt.
  • Fehlererkennungen als auswirkungsbegrenzende Maßnahme – Integration von Betriebszuständen -(Peter Rosenbeck, APIS IT GmbH):
    Es wurde die mit Anwendern diskutierte Lösung in den IQ-Tools vorgestellt, die ab der Version 6 verfügbar sein wird.
    Die wichtigsten Neuerungen Version 6 – (John Rainer, APIS IT GmbH):
    Es wurde ein Ausblick auf die kommende Version 6 gegeben, die viele interessante Neuerungen enthält.
  • FMEA in der virtuellen Entwicklung – (Wolfgang Schmidt, Magna Steyr Fahrzeugtechnik):
    Es wurde gezeigt, dass mit einem ingenieurmäßigen Ansatz die Entwicklungszeit verkürzt werden kann. Dabei erfolgt eine gezielten Abwägung hinsichtlich der Risiken für Kunden und für das Projekt indem eine „virtuelle Entwicklung“ durchgeführt wird. Bei der virtuellen Entwicklung wird es möglich durch Simulation und Komponenten-Hardwaretests auf Prototypen-Fahrzeuge zu verzichten.
  • DRBFM in der Praxis mit der Unterstützung durch IQ Tools – (Rainer Käss und Karl Viehmann, Robert Bosch GmbH):
    Die neu realisierte Funktionalität in den IQ-Tools zum Thema DRBFM wurde vorgestellt (Awareness Sheet, Change Comparison Table, Function Focal Point Table, Concern Point Identification Table). Im Praxisteil des Vortrags wurde darauf hingewiesen, dass die Dokumentation mit den IQ-Tools zur Vor- und Nachbereitung von DRBFM-Meetings sehr gut geeignet ist.
  • Maßnahmengruppen nach VDA – (Martin Werdich, Werdich Engineering):
    Mit Zusatzinformationen bei den Maßnahmengruppen wurde in der Version 5.1 der IQ-Tools ein Weg gefunden, mit dem aktuelle Anforderungen an die FMEA erfüllt werden können.
  • FMEA und funktionale Sicherheit – (Dr. Alexander Schloske, Fraunhofer IPA):
    Es wurde die Vorgehensweise zur Auslegung und Absicherung mechatronischer Systeme vorgestellt. Zusätzlich ging es um die fehlerbasierte Systemreaktionsanalyse (FSR) zur Beurteilung von Systemzuständen und zur Ermittlung schlafender Fehler auf Basis der FMEA.
  • Die Gefährdungs-FMEA – Umsetzung der neuen Produktsicherheitsgesetze -(Dr. Otto Eberhardt, Seeber + Partner):
    Informationen zu europäischen Produktsicherheits-Richtlinien wurden gegeben und die Bedeutung der FMEA in diesem Zusammenhang dargestellt.

Wenn Sie sich für unsere Vorträge aus dem Jahr 2008 interessieren, schreiben Sie uns bitte eine E-Mail an: info@apis.de


Auch das Rahmenprogramm fand bei allen Teilnehmern großen Anklang. Bereits zum „get together“ am Vorabend fanden sich zahlreiche Teilnehmer ein, um sich vorab bei einem zwanglosen Abendessen kennenzulernen und die Möglichkeiten zum informellen Erfahrungsaustausch wahrzunehmen.


Wie bereits in den Vorjahren, wurde auch dieses Jahr am Abend des 1. Veranstaltungstages noch einiges geboten.


Diesmal ließen wir uns im Kloster Maulbronn, einem Weltkulturerbe, über die Welt der Zisterziensermönche informieren, die es mit dem Motto „Bete und Arbeite“ zu Wohlstand gebracht haben und eine einzigartige Klosteranlage schufen. Die interessante Führung fand großen Anklang.


Wie immer gab es auch anschließend zahlreiche Gelegenheiten zum Informationsaustausch bei Speis und Trank, diesmal in einem Restaurant im Weinberg.


Wir hoffen, dass alle Teilnehmer interessante Anregungen erhalten haben und natürlich genauso viel Spaß hatten wie wir und freuen uns schon jetzt darauf, im nächsten Jahr noch mehr unserer IQ-Anwender persönlich begrüßen zu dürfen!


Das XV. APIS Benutzertreffen findet am 22. und 23. September 2009 statt – der genaue Ort steht derzeit noch nicht fest.

Interessenten sollten diesen Termin im Auge behalten und sich zu einem späteren Zeitpunkt über weitere Details informieren.

Ihr APIS Team

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